Rangliste: wann sie passt

Der Ranglisten-Modus ist die richtige Wahl, wenn eine Vereinsrangliste über längere Zeit gepflegt werden soll. Spieler oder Trainer entscheiden selbst, wer gegen wen spielt; ältere Ergebnisse können dabei automatisch schwächer gewichtet werden.

Was der Modus leistet

  • Die Rangliste ist dauerhaft und nicht an eine klassische Turnierrunde gebunden.
  • Der Spieltermin kann die Wertung beeinflussen, damit die Liste aktuell bleibt.
  • Die Platzierung entsteht aus dem Ergebnisbild und der gewählten Regelreihenfolge.

So funktioniert die Durchführung

  1. Turnier anlegen und Modus auf Ranking system setzen.
  2. Spieler oder Teams erfassen.
  3. Matches manuell anlegen und mit dem korrekten Datum erfassen.
  4. Ergebnisse laufend nachtragen, damit die Rangliste aussagekräftig bleibt.

Typische Regeln und Optionen

  • Zeitgewichtung: optional über OFF, LINEAR_365D oder HALF_LIFE_180D.
  • Tie-Breaker: unter anderem SOS_TIEBREAKER, UPSET_BONUS und ELO_LITE.
  • Direkter Vergleich: für knappe Platzierungen oder kleine Vergleichsgruppen.
  • Regelreihenfolge: getrennt für Spieler- und Teamranglisten konfigurierbar.
  • Mehrfachbegegnungen: je nach Bedarf warnen oder blockieren.
  • Tabellenpunkte: optional über ein separates Punkte-Schema wie 3-1-0.

Wann ist das sinnvoll?

  • Wenn ein Verein oder eine Trainingsgruppe über mehrere Monate eine laufende Rangliste pflegt.
  • Wenn Paarungen nicht von einer festen Turnierauslosung abhängen sollen.
  • Wenn Transparenz und Nachvollziehbarkeit wichtiger sind als ein schneller K.-o.-Baum.

Praxisbeispiel

Eine Trainingsgruppe spielt über die Saison immer wieder gegeneinander. Neue Ergebnisse werden direkt erfasst, ältere Spiele verlieren bei Bedarf an Gewicht, und die Rangliste zeigt trotzdem jederzeit ein aktuelles Bild.

Weiterlesen: Quickstart | Schweizer System | Tie-Break Regeln