Jeder gegen Jeden: wann es passt
Der Modus Jeder gegen Jeden ist die richtige Wahl, wenn eine kleine oder mittlere Gruppe vollständig vergleichbar spielen soll. Jeder tritt gegen jeden anderen an, dadurch entstehen besonders klare und einfache Endergebnisse.
Worum es fachlich geht
- Alle möglichen Paarungen werden ausgespielt.
- Die Platzierung entsteht aus der Gesamtheit der Ergebnisse, nicht aus einer K.-o.-Logik.
- Der Modus ist vor allem bei überschaubaren Feldern fair und leicht zu erklären.
Subvarianten
- Ohne feste Teams: Spieler werden als Einzeltabelle geführt und Paarungen ergeben sich direkt aus den gemeldeten Personen.
- Mit festen Teams: Im Doppel oder Mixed bleiben die Teams konstant; die Paarungen laufen dann auf Teamebene.
So funktioniert die Durchführung
- Turnier anlegen und Modus auf All vs all setzen.
- Teilnehmer oder feste Teams erfassen.
- Runden erzeugen, bis alle Paarungen abgedeckt sind.
- Ergebnisse vollständig eintragen, damit die Tabellen korrekt bleiben.
Wann ist das sinnvoll?
- Wenn alle Teilnehmer möglichst exakt miteinander verglichen werden sollen.
- Wenn die Gruppe klein genug ist, dass alle Paarungen zeitlich machbar sind.
- Wenn Transparenz wichtiger ist als ein schneller Ausscheidungsbaum.
Praxisbeispiel
Ein Vereinsabend mit acht Spielern kann als Jeder-gegen-Jeden-Turnier laufen. So spielt jeder gegen jeden, am Ende ergibt sich eine saubere Rangfolge ohne Zufallsfaktor aus der Auslosung einer KO-Runde.
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